Crossing Mexico’s Other Border


Wir sind jetzt in Guatemala, Tecun Uman. Das ist der Fluss Suchiate. Hier kommen alle auf dem Weg in die USA durch. Alle, die keine Papiere haben, “Wetbacks”. Sie verlangen 10 Quesal oder 20 Pesos (1,30 Euro), nur für die Flussüberquerung. Wenn du keine Papiere, eine Erlaubnis, einen Ausweis oder
ein mexikanisches Visum hast, darfst du die Brücke nicht überqueren. Chiapas ist ein Bundesstaat, der eine gemeinsame, 654,5 km lange
Grenze mit Guatemala hat. An dieser Grenze gibt es acht offizielle Übergänge. Gefunden haben wir aber über 300 illegale. Mexiko ist ein wichtiger
Empfangs- und Transitstaat für Migranten. Zwischen 2005 und 2009 stiegen die Migrationsströme auf einen Rekord von
433.000 uns bekannten Fällen. Migranten kommen hauptsächlich aus Guatemala,
El Salvador, Honduras und Nicaragua. Die meisten sind auf der Suche
nach dem Amerikanischen Traum. Sie haben sich aus Geldmangel und fehlenden
Möglichkeiten entschlossen auszuwandern. Wirtschaftliche Faktoren sind für die
Migrantenströme aus Honduras verantwortlich. In El Salvador spielen Bandengewalt
und die Maras eine Hauptrolle. Und aus Guatemala kommen die, die Arbeit suchen. Mexiko ist ein Herkunftsland, ein Transitland, ein Land, das Menschen aufnimmt und
wohin Menschen zurückkehren. Mexikaner und auch
Ausländer kehren hierher zurück. Wenn es regnet, ist es unheimlich,
weil es dann viele Wellen gibt. Es ist ein gefährlich, aber es funktioniert. Gott sei dank ist mir noch nie etwas passiert. Sie sind wirklich allen
Arten von Missbrauch ausgesetzt: Erpressung, Entführungen, Menschenhandel, Drogenhandel, Zwangsarbeit
und Zwangsprostitution. Natürlich sind es die Frauen, die am verwundbarsten und am meisten von den Missständen betroffen sind. Wenn du nach Chiapas kommst, siehst du entlang der Grenze Frauen, meist aus Zentralamerika, die Opfer von sexueller Ausbeutung sind. Die meisten sind nur auf der Durchreise. Sie wollen in die USA,
um dort eine richtige Arbeit zu finden, denn sie haben Kinder, eine Familie,
einen Freund und Eltern. Sie wollen nicht als Prostituierte arbeiten und schon gar nicht wie Sklaven behandelt werden. Ein paar Frauen entscheiden
sich dazu hier zu bleiben und in einer Bar als Prostituierte zu arbeiten. Es gibt auch Migranten, die in Mexiko bleiben wollen. Ich denke, das sind die wenigsten,
im Vergleich zu den Unmengen, die im Norden nach einer
Verbesserung ihrer finanziellen Lage suchen. In den “Toleranzzonen” gibt es Bars, “Cantinas” und Bordelle, in denen Frauen aus freien Stücken
als Prostituierte arbeiten. Diese Dinge stehen zweifellos
mit dem Strom von Einwanderern in Verbindung. Im Bundesstaat Chiapas
gibt es ein paar große “Toleranzzonen”. Hier in Tapachula gibt es
“Las Huacas”, in Tuxtla die “Galaktische Zone”, und natürlich gibt es welche in San Cristóbal,
Huixtla und Frontera Comalapa. Ich heiße Yoana und
wir sind hier in Huixtla, Mexiko. Ich komme aus Guatemala und
ich habe das Land verlassen, weil es in Guatemala gefährlich ist. Ich kam hierher, weil mir jemand sagte,
dass es in Huixtla besser sei. Ich kam hierher,
habe mit dem Manager gesprochen und ihn gefragt, ob er mir einen Job
geben könnte, und er sagte “Ja”. Ich heiße Josue Toledo. Wir sind hier in der “Toleranzzone” von Huixtla. Joanna ist nicht immer hier. In der einen Sekunde ist sie hier, dann ist schon wieder woanders. Sie verkaufen ihre Körper … Vergnügungen, die Männer brauchen. Die Mädchen sind in diesen Räumen. Sie zahlen Miete, nicht viel, 50, 60 Pesos (3,50 Euro). Was sie da drinnen machen, ist ihre Sache. Das ist Joselin. Verpiss dich, Chepe! Sie ist neu hier. Alle anderen Zimmer sind abgeschlossen. Wir haben keinen Terminplan. Wir kommen und gehen, wann wir wollen. Keiner zwingt uns zu irgendetwas. Ich heiße Patricia Trinidad López. Ich arbeite in Bars und “Cantinas”. Wir sind hier in Huixtla, Chiapas. Die “Toleranzzone” besteht aus vielen “Cantinas”, Bars, Restaurants und Nachtclubs. Darum geht es schließlich in einer “Toleranzzone”. Neben dem Verkauf von Alkohol und Bier gibt es auch Prostitution. Aus der Not heraus kommen sie hierher, um zu arbeiten. Man könnte sagen, es sind ausschließlich Migranten. Mexikanische Frauen findet man hier nicht. Die meisten kommen aus Guatemala,
El Salvador, Honduras, Nicaragua. Das Geld reicht hier länger als dort. Die Lebensqualität ist höher, Essen, Kleidung und andere Dinge sind besser. Mit jedem Kunden verbringen sie 10 bis 15 Minuten. Egal, ob der Mann gekommen ist oder nicht, er hatte seine Zeit und muss dann gehen. Sie sind hier von 9 Uhr bis 23 Uhr. Wenn sie es gut machen,
dann bleiben sie 15 Tage oder einen Monat. Wenn nicht, bleiben sie eine Woche und gehen dann. Alle haben Kinder und arbeiten hier,
um sie zu versorgen. Ich denke, sie tun es für ihre Kinder. Das sind meine Kinder.
Das ist Justin und das ist Henry. Die meisten verlangen 50 Pesos (3,20 Euro) aufwärts. An einem guten Tag verdienen sie zwischen 1.000 und 1.500 Pesos (60 bis 95 Euro). Wenn es schlecht läuft, zwischen 300 und 400 Pesos (20 bis 25 Euro). Soweit ich weiß, sind die meisten von ihnen erwachsen. Bis jetzt sind die Mädchen
immer von selbst hierher gekommen, und sie wissen, dass sie hier als
Prostituierte arbeiten werden. Manche Mädchen werden
von jemandem hergebracht, von einem Zuhälter. Der nimmt sich das, was sie verdienen, und
sie dürfen nur einen kleinen Teil behalten. “Du gibst mir soundsoviel. Ich weiß, wo deine Familie, deine Kinder leben.
Es ist deine Entscheidung.” Menschenhandel ist etwas anderes als Prostitution. Prostitution ist für alle sichtbar,
sogar die Hygiene wird kontrolliert. Menschenhandel ist etwas anderes. Menschenhandel beginnt
auf mexikanischem Boden. In den “Toleranzzonen”
findet auch Betrug statt. Und wenn wir von Betrug sprechen,
dann sprechen wir von Menschenhandel. Betrug spielt bei Menschenhandel immer eine Rolle. Sie versprechen ihnen einen Job als Kellnerin. Sobald sie dort sind, nehmen sie ihnen
die Papiere weg und erpressen sie: “Es war schwer und teuer, dich hierher zu bringen
und du musst dafür zahlen.” So werden sie reingelegt und
geraten in ein System sexueller Ausbeutung. Menschenhandel ist psychologische Sklaverei. Sie sage ihnen, dass sie unwürdig,
wertlos und nutzlos sind. Sie schwächen ihr Selbstwertgefühl
und erpressen sie. Besonders, wenn sie sie drogenabhängig machen. Menschenhandel ist eine
moderne Form der Sklaverei. Deshalb wird es in Chiapas bekämpft. Es gibt Ermittler, die in Gebiete gehen, von denen wir durch anonyme und direkte Hinweise oder sogar aus Pressemeldungen wissen, dass Migranten sexuell oder
als Zwangsarbeiter ausgebeutet werden. Die Staatsanwaltschaft und
die Polizei werden dorthin von Leuten begleitet, die die Opfer kompetent betreuen. Wir wollen sehen, was dort passiert. Ich heiße Alejandro Vila Chávez. Ich bin Staatsanwalt, spezialisiert auf
Verbrechen gegen Migranten. Wir sind hier im Büro des Sonderstaatsanwaltes, in Tapachula, Chiapas. Durch das Allgemeine
Bevölkerungsgesetz werden die, die Menschenhandel mit Migranten betreiben,
als Kriminelle angesehen. Deshalb wurde die Sonderstaatsanwaltschaft
für Verbrechen gegen Migranten ins Leben gerufen. Die Migranten wissen,
dass sie ins Justizministerium kommen können, da wir für sie kämpfen und ihre Rechte schützen. Zusätzlich haben wir auch Programme
zur Verfolgung von Kriminellen. Wir durchkämmen Gebiete zu Fuß, in denen die Verbrechensrate,
nach Aussage der Migranten, besonders hoch ist. Das Ziel der Staatsanwaltschaft ist es, Migranten vor Verbrechen zu schützen. Wir sind hier in Huixtla, Chiapas, in einer Gegend bekannt als La Arrocera. Das ist der Huayate-Kontrollpunkt, der vom Nationalen Institut für
Migration betrieben wird. Das ist der Kontrollpunkt,
den die Migranten umgehen müssen, um nicht abgeschoben zu werden. Migranten reisen nicht mehr ab
Tapachula auf dem “Beast”. Unterwegs müssen sie das Fahrzeug wechseln und das macht das Ganze gefährlicher. Sie müssen den Huayate-Kontrollpunkt umgehen. Mit dem Zug würden sie einfach geradeaus fahren. Hinauf nach Arriaga und dann Oaxaca. Es ist unsere Pflicht, sie auf dieser Strecke zu beschützen, wenn man bedenkt, dass die Staatsanwaltschaft
der Staatsgesetzgebung untersteht, wohingegen das Nationale Institut für Migration der Bundesgesetzgebung unterliegt. Unsere Aufgabe ist es,
uns um die Migranten zu kümmern, zu versuchen, dass sie nicht ausgeraubt,
vergewaltigt oder getötet werden. In diesem Gebiet sind sie stark gefährdet. Die Migranten kommen hier vorbei und später sieht man sie ohne Kleider vorbeirennen. Heute rauben sie sie aus, morgen kommen sie nicht, dann kommen sie wieder. Auf diesem Streifen hier. Wenn das Sicherheitsprogramm läuft,
halten sie sich zurück. Etwa eine Woche nach Beendigung
des Programms sind sie wieder da. Manchmal rauben sie sie aus und
nehmen ihnen die Kleider weg, damit sie aus Scham nicht nach Hilfe rufen. Die Leute suchen nach etwas,
mit dem sie sich bedecken können, während die Angreifer entkommen. Migranten beginnen die Reise
in der Nähe von Tapachula und ziehen weiter nach Huixtla in ein nahe gelegenes,
sechs bis zehn Kilometer langes Gebiet, das La Arrocera heißt. Dieser Weg führt bis nach Arriaga. In Arriaga gibt es einen Zug, das berüchtigte “Beast”. Alle zwei bis drei Tage fährt ein Zug ab, mit vielen Leuten, 200 bis 300, sogar 500 bis 600 Migranten. Alle wollen ihnen das Geld aus der Tasche ziehen. Das organisierte Verbrechen
kontrolliert die Immigrantenströme. Zuerst wurden sie als Drogenkuriere benutzt, die die Drogen auf der ganzen Strecke transportierten. Von Zentralamerika über Mexiko und bis zu den amerikanischen Drogenkurieren. Dann merkten sie,
dass sie mehr waren als das. Sie waren eine Ware und
man fing an, sie nach Wegezoll zu fragen, durch die Schleuser,
die fast alle mit den Zetas kooperierten. Sie können nicht außerhalb des
Zetas-Kartells arbeiten, oder sie riskieren es,
getötet zu werden. Jeder weiß, dass er bezahlen muss,
wenn er dort vorbeikommt. Manchmal reicht es nicht,
wenn sie bezahlen. Sie werden entführt, damit ihre wohlhabenden Familien
in den USA oder Zentralamerika zahlen, obwohl die meisten gar kein Geld haben und mehr als nur ein einfaches Wegerecht zahlen. Ich komme aus Honduras. Ich bin auf dem Weg nach Ixtepec,
Oaxaca und danach zur Grenze. Wenn wir das Land verlassen haben,
wird es sehr schwierig. Wir werden ausgeraubt und angegriffen. Wir sind nicht weit gekommen,
weil ich ausgeraubt worden bin. Die Polizei hat mich ausgeraubt und
sie nahmen mir mein ganzes Geld weg. Ich musste meine Familie nach Geld fragen,
um mit meinen Freunden weiterzukommen. Wir alle nehmen den Zug,
weil wir kein Geld mehr haben. Ich habe gesehen,
wie sich Leute die Beine gebrochen haben. Sie fallen, und der Zug fährt ihnen über die Beine, oder sie werden gleich getötet. Fehleinschätzungen, Unfälle und
manchmal sind auch Drogen oder Alkohol schuld. Ich habe in Houston, Texas, gelebt. Ich wurde wegen eines
Verkehrsverstoßes angehalten. Da ich illegal dort war,
haben sie mich in mein Land zurückgeschickt. Ja, ich habe eine Familie. Meine Tochter wurde sogar in den USA geboren. Nein, ich habe keine Angst,
weil ich weiß, wofür ich es tue. Für meine Tochter. Ich habe keine Angst. Willkommen. Steigt vorsichtig runter! Pfarrer Alejandro Solalinde
ist einer der besten Leute hier in Mexiko, weil er Migranten hilft. Wenn jeder so wäre wie er,
dann würden wir problemlos durchkommen. Hier ist die Unterkunft. Wenn du willst,
bekommst du hier etwas zu essen. Kommt rüber Jungs! Kommt in die Unterkunft. Willkommen. Wie geht es euch? Die Unterkunft ist geradeaus. Geht einfach hinein.
Es gibt dort Essen für euch. Ich heiße Jose Alejandro Solalinde Guerra. Ich bin Missionar. Wir sind hier in der
“Hermanos en el camino”-Unterkunft in Ixtepec. Sie wurde gegründet, um Migranten Schutz und
humanitäre Hilfe zu bieten. Zu eurer eigenen Sicherheit
werden wir euch mit Bild registrieren. Wir hoffen, das niemals benutzen zu müssen, aber sollte euch irgendwann
einmal etwas passieren, und sollten sich eure Familien nach euch erkundigen,
dann können wir sagen: “Er war hier.” Im Moment werden Migranten in
Chiapas und Oaxaca beschützt. Problematisch ist es auf dem Weg
von hier nach Veracruz. Das ist die schlimmste Gegend. In Veracruz findet ein Drittel
aller Entführungen statt. Wenn ich sage, Migranten werden
kommerzialisiert und verkauft, dann meine ich,
dass sie nicht als Menschen, sondern als Ware angesehen werden. Wir leben in einer Welt,
in der Menschen nichts wert sind. Jeder hat einen Preis und kann entführt werden. Der Unterschied zwischen ihnen und uns ist, dass keiner nach ihnen suchen
und sich beschweren wird. Ich gehe weiter nach Medias Aguas,
Veracruz und dann nach Tierra Blanca. Ich bin auf dem Weg nach Kalifornien. Ich habe meine Mutter noch nie gesehen. Sie lebt in den USA. Ich gehe nach San Antonio. Es ist schwieriger und Richtung Norden,
nach San Antonio, auch gefährlicher. Das Problem liegt nicht so sehr in Arriaga, sondern auf der Strecke von hier nach
Medias Aguas und Tierra Blanca. Diese Gegend ist am schwierigsten zu durchqueren. Wenn sie hier ankommen,
dann trennen sich ihre Wege. Manche nehmen die Küste, manche
Oaxaca, die Berge oder Veracruz. Es gibt viele Strecken,
viele Wege in die USA. Ich dachte, ich würde mein Land nie verlassen. Ich denke, es lohnt sich,
weil wir damit unseren Familien helfen können. Mexiko ist ein gutes Land und die USA auch. Es bietet viele Möglichkeiten. Ich denke, wir sind jetzt 400 oder 300. Wie viele werden es wohl schaffen? Ich wünschte, alle würden es schaffen. Aber ich denke, von den 400, so Gott will,
werden es vielleicht nur 120 schaffen.

100 thoughts on “Crossing Mexico’s Other Border

  1. I can solve the problem here, make the Mexican government help out the people & town. Mexico isn't a poor country, it could easily be similar to the USA but too bad the Mexican government is too selfish & wont do that.

  2. USA needs a KoS policy with armed militia around the clock. Fuck the wall, we can just shoot them and thats another we wont have to encounter twice.

  3. It's sad to think that the Mexican immigrants have to go through this bs, while white americans only had to go through sitting their asses on a boat and getting a stamp.

  4. Since Mexico is in such a receiving mood, we should send all our jobless, lazy, welfare leeching & criminals to Mexico. After all, love knows no borders and if they sent them back, they’d be racists.

  5. I don’t think people in the USA know how bad things are in other Central American countries, not just in Mexico. I am very fortunate to have been able to get to the states legally, but others aren’t so lucky. Maybe if the USA minded their business, maybe Guatemala wouldn’t have had a genocide…maybe it’d be safe.

  6. A wall will not stop Mexicans/Migrants from
    getting into the United States. They will find a way…over, through, under, or around. The solution is: Round up all illegal immigrants and place them in
    Internment Camps located in the desert, (like we did to the Japan's and the Germans during WWII. Educate them in American history, teach them to speak English,  and make sure they can pass a United States Constitutional AwarenessExam. Have them sign a pledge  of allegiance to the United States of America. If they refuse or can not pass the test, send them back across the southern boarders.

  7. same goes to my Dad went from living in a cardboard box when he got here now owns 3 cars is own home with more than 3 bed rooms and is a US citizen and speaks great english. Currently a professional at making inflatables and also has a certification for transmission building. Genius in Math. Came here on his own. age 15. WillPower will get you far.

  8. Sounds like Ali Farka Toure playing guitar, can anyone confirm who the artist is because I love it.

  9. I hope that what back bitch gets raped a million times crossing that river they fucked up their own countries up so bad that is impossible to fix so now they want to come to our land to do the same bringing all their drugs and all their Criminal over here

  10. I loved this documentary and the information it has shared to the public but I really hope that for future video/documentaries the translations are better interpreted at 18:09 “illegal” was used when he stated being “undocumented” in Spanish. illegal and undocumented are two completely different words, for most POC in the US using the term “illegal” is very offensive. Not trying to bring down the doc. just trying to inform 🙂 I really like watching vice videos.

  11. If the USA is a terrible place why are people risking their lives and the lives of their children to come here? stay home and talk s*** about the USA. Don't come here then complain.

  12. Don’t come here and you won’t be deported. Also don’t have kids if you don’t have any money…… don’t need that irresponsible, uneducated culture here

  13. Corrupt governments in third world countries steal and suppress most of their people so they can't even live a good life in their countries so that's why they have to emigrate.

  14. WTF! One of these women has a child with her as she’s talking about being a hooker. MSM is losing their shit over the way US institutions are treating these families yet MEXICO is pimping these women and exposing their kids to this kind of lifestyle???

  15. Mexicans have to stop immigration this is why the USA doesn’t like Mexico because they don’t even try to stop the southern border with the Central American immigrants.

  16. slygabby… I'm a proud American I respect your father being patriotic and giving back to this country. your story touched me. but the fact remains we cannot accept every illegal who sneaks across the border. immigration has to be done according to the law. my family came from Mexico legally over a hundred years ago. we only want legal immigration. no exceptions.

  17. America will soon be a Central America shit hole country. The very type of country that these people are fleeing from.
    America is not the world's babysitter, and these people should keep their ass at home and try to make a life with what they have.
    Build the wall now!!!

  18. How is it that people do not want a border wall…but we aid Mexico financially and with manpower on their southern border..they have denied entry to a 1/2 a million people from Central and South America in the past 4 years…Why? because there was a damn problem then and still today..good grief…build a damn wall…control the chaos and protect citizens. Help Mexico build a wall on their border…Privatize security so government can't screw it up…and we can still help other countries that need our help. Poor Venezuela people..i hate big government

  19. Si ayudan a los centroamericanos pero no a sus Paisas la mitad de México es es pobre..
    Debería poner operativos en la bestia para controlar tanta gente que no es mexicana

  20. Mexico is a traitor to America for not keeping their citizens in Mexico. And they should keep their southern invaders or deport them. They don't give a fuck about America, who has supported millions of their citizens here illegally and while those illegal Mexicans get welfare and work under the table and illegally and send lots of money back to Mexico. This has to end.

  21. Because not all of them are good people. like this said – women can be taken advantage of. People are forced to become drug mules. These countries extort the migrants. You break the law coming to the US illegally how are you going to follow the other laws?? Clearly you don’t care about rules.

    No sympathy.

  22. Thats why people need to apretiate what they have cuz life can be much wores im puertorican. A lot of mexicans come heat2 to work and some dont but are own hear on america to the most killing hear god bless

  23. minuto 23:11 esa señora ya sela sabe vivia aqui en los angeles California … aqui sela llevava por el Mcartur park ….es muy luchona muy trabajadora quien sabe por que la deportarian o por que se hiria para su pais…Dios los bendiga a todos centroamericanos encomienden sus vidas a Díos y animo sigan luchando como esta señora…

  24. I thought that lady at the beginning was the reporter, never would have guessed she was working in that brothel. How I would love to buy a home for her and her kids to get out of that place…

  25. I learned to love Mexico for its culture.. But fuck the mexican government.. Im glad im a us citizen..mexico is a piece of shit.. Government wise

  26. I am seeing a lot of "Mexican laws are so tough!! yet they come to the USA and expect no laws!!?"

    The majority of people crossing the USA border are actually… wait for it.. SOUTH AMERICANS, INDIANS, CHINESE. Its no longer Mexican people.

  27. Why can't other countries offer help too for people crossing borders with horrible conditions that these people are dealing with. This should not just be US alone we need other countries including Europe for help. What is the matter with there government that these people have to leave. US has alot problems but that should be shared with other countries to offer help and safe place to live too.. We can not take everyone as Americans are suffering too. Other countries need to step up to help too

  28. Just trying to pass Mexico like nothing?
    Or thinking they can wait in Mexico till they get there change to cross to the U.S.? 😂😂😂😂😂😂😂
    Keep on dreaming Mexico don't want you hear.
    Plz go BACK!!!!!!
    Wait till you hit north of Mexico😨
    Trump don't want you hear!!!!
    This priest is saying they want to work???
    Well no shit also illegal mexicans want to do the same!

  29. They come from Guatemala Honduras because of the un security?
    Well your bring it, over!!
    Get your working permit like alot of people over the world
    Then go back to your country.
    I got alot of known ppl that do that.
    There happy!!!!!!

  30. My grandmother immigrated to the U.S. in 1918 legally with her family, and she raised a family that loves this nation. It is hard for me as a 2nd generation mexican American, because I am a veteran of my nation, for my people, the American people. However, my mother grew up 1st generation American as a migrant worker in W. Texas, Ok, Ark, and has only an 8th grade education. She made it her life's mission that I would be educated and have the true "American dream". My grandmother will always be the greatest woman I will ever know, but we cannot allow thousands, millions of undocumented aliens to enter this nation. I understand their conditions, I have seen such things in Europe and overseas first hand. I grew up on the AFDC programs myself, although poverty in the U.S. is NOTHING when you go to Central America, south Mexico, the Phillipines, India, etc. Nothing. NONE of our poor know poverty like those people know poverty, only our homeless. My opinion on it is this: We cannot afford to be the welfare state of the world, we just cannot. We have the right to our borders, we are a sovereign nation. If we just walked into Mexico and said you know what, you will now take all of our homeless and poor, good luck with that!! They would have a problem with it and would be like WT Heck are you talking about…yet they expect US to take in all of their poor, to give assistance to their women who DO tend to have alot of babies. Its a fact, I come from a mexican American family lol, im one of 28 first cousins. We have babies, let me tell you lol. And we are expected to accept wave after wave of destitute, when we have our OWN destitute, the inner cities, LOS ANGELES, SAN FRANCISCO, Appalacia. We have to care for us first. I see this woman, and I see my great-grandparents who took their family across the bridge into Texas. But they did it the right way, and there is no other way around that.

  31. North, South, and Central America share a common history of colonization by European immigrants. Every country in the New World is responsible for the displacement and destruction of the native population. So why should US be responsible for those who screwed up their own nation of immigrants? This has to be the most conservative realization I’ve ever had. Please tell me why I’m wrong…

  32. Travel in groups and pull their balls off while gently submitting. Change modes and Yank. Take their man-hood. A rapist is a psychological terrorist. Correct the game. If some face death, it's better than birthing a creep.

  33. All said and done guys I am in Brazil and need to cross to USA before Trump constructs the wall. I need tips on how to travel through Peru, Ecuador, Colombia, Panama, and all those countries until I get to Mexico.

  34. I came into the u.s. when I was 5 years old 2003 I've been living in Kentucky for 15 years and now I have legal papers to stay here in the u.s.a thanks to Obama I was able to apply for my DACA papers

  35. Listen any south american countries mexican people will kill you dont listen to me and you think trump is a chihuahua when Mexico releases el burro

  36. USA interfered in Latin America elections from different countries and which cause certain Latin American governments to be corrupt

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